Zwanzig Helfer befreiten die Landschaft von dem, was nicht in die Natur gehört
Wiesen , Felder und den Wald davon zu befreien, was nicht in die Natur gehört …– dieser Aufgabe hat sich der Arbeitskreis Dorferneuerung seit nunmehr 18 Jahren verschrieben. Am Samstag, dem 30. April 2013 wurden hierzu erneut gut 10 Kilometer Straßen und Wirtschaftswege im nördlichen Bereich der dörflichen Flur von 20 Helfern mit drei Fuhrwerken abgefahren.
Zwar konnten in der Vergangenheit die meisten „Altlasten“ an Unrat bereits aus der Landschaft entfernt werden, gleichwohl summieren sich achtlos weggeworfene Zeitungen, Trinkbecher, Plastiktüten oder Flaschen von einem Frühjahr zum anderen immer wieder zu einer ganzen Wagenladung. Besonders schlimm trifft es die Umgebung der Verbindungsstraßen zwischen den Ortschaften: Die Entsorgung von Müll durch das geöffnete Autofenster scheint nach wie vor gängige Praxis zu sein. „Beim Spaziergang möchte ich die Natur genießen und mich nicht über den Abfall in der Landschaft ärgern müssen“ – so begründet Heiner Bald vom Arbeitskreis Dorferneuerung seine regelmäßige Teilnahme an der Aktion. Zu den eifrigsten Helfern zählen übrigens die Kinder. Aber nicht nur für sie, auch für die Erwachsenen ist die gemeinsame Arbeit ein Stück gelebter dörflicher Gemeinschaft. Bei heißem Kakao, Kaffee und Kuchen in „Gisselersch“ Scheune fand die Aktion ihren gebührenden Abschluss.





















