NRW-Tag nicht nur für die Stadt Siegen, sondern auch für den Arbeitskreis ein voller Erfolg
„Der Heimat eine Zukunft geben“ – unter diesem Motto war der Arbeitskreis Dorferneuerung und Dorfgeschichte während des NRW-Tages vom 17. bis 19. September 2010 in Siegen vertreten. In Schrift und Bild stellte der Arbeitskreis die Ziele der Dorferneuerung und die Ergebnisse seiner nun fast 20 Jahre währenden Arbeit für das Dorf Langenholdinghausen einer breiten Öffentlichkeit vor. Mit ansprechend gestalteten Stellwänden, einer Power-Point-Präsentation, umfangreichem Informationsmaterial und einer Sammlung von Handwerkzeugen der Zimmerleute bereicherte der Stand aus „Hollekusse“ die vom Heimatbund Siegerland-Wittgenstein bestens organisierte „Heimatmeile“ inmitten der idyllischen Siegener Altstadt.
Als Blickfang für die Besucher erwies sich der in Originalgröße nachgebaute Glockenturm der einstigen Schulkapelle von Langenholdinghausen. In vielen Arbeitsstunden war der Turm im Vorfeld des NRW-Tages von den Mitgliedern des Arbeitskreises rekonstruiert, nach Siegen gebracht und am Stand in der Unteren Metzgerstraße aufgebaut worden. Der goldene Hahn auf der Turmspitze der nahegelegenen städtischen Marienkirche hatte somit zumindest zeitweise direkten „Blickkontakt“ zu einem Kollegen vom Lande: Saß doch auf dem Glockenturm aus Langenholdinghausen der kupferne Hahn, der den Turm der dortigen Kapellenschule bis Anfang der 1950er Jahre gekrönt hatte. Auch wenn sich der eine oder andere Helfer bei den Vorbereitungen des Standes noch die bange Frage gestellt hatte, ob das Thema „Dorferneuerung“ für das zu erwartende Publikum überhaupt interessant sei, erwies sich diese Sorge im Nachhinein als völlig unbegründet. Auch wenn sich der eine oder andere Helfer bei den Vorbereitungen des Standes noch die bange Frage gestellt hatte, ob das Thema „Dorferneuerung“ für das zu erwartende Publikum überhaupt interessant sei, erwies sich diese Sorge im Nachhinein als völlig unbegründet. Im Gegenteil: Selten hatten es die Mitglieder des Arbeitskreises mit derart zahlreichen, vor allem aber auch an der Sache interessierten Gesprächspartnern zu tun, wie an diesen beiden Tagen. Gäste von nah und fern, darunter auch prominente Politiker hielten am Stand inne, betrachteten die Präsentationen und nahmen sich Zeit für eine Unterhaltung. Viele Kontakte konnten geknüpft und zahlreiche Anregungen ausgetauscht werden. Entsprechend positiv bewerteten die Mitglieder des Arbeitskreises den NRW-Tag und die mit diesem einzigartigen Fest verbundenen Erlebnisse. „Die Stimmung an unserem Stand und bei den Besuchern war bestens und unter den Mitwirkenden an der Heimatmeile bestand ein Gefühl der Gemeinschaft. Wer an diesem Tag nicht mit dabei war, der hat wirklich etwas versäumt“ - so Max Pfennig vom Arbeitskreis.













































































