Zahlreiche Helfer mit "Knipp" und "Schanzenbinder" aktiv
Wer Brot backen will, der braucht Schanzen - dieser Erkenntnis folgend zog es die Mitglieder des Arbeitskreises Dorferneuerung und Dorfgeschichte auch in diesem Jahr in den Hauberg. Mit Knipp und Schanzenbinder versehen ging es per Traktor, Fahrrad oder Auto diesmal ins Terrain des Nachbarortes Meiswinkel.
Während bei der jetzt stattgefundenen Brennholzwerbung im heimatlichen Hollekusse für das nachfolgende Schanzenmachen vornehmlich widerspenstiges Eichenholz zu Verfügung gestanden hätte, fand sich in Meiswinkel in einer kürzlich freigeschnittenen Schneise unter einer Hochspannungsleitung nahe der Schwarzenbach viel hervorragendes "Schanzmaterial" in Form schmiegsamer Birkenreiser. Entsprechend gut war auch die Ausbeute: Nach gut drei Stunden Arbeit und dem gewohnt zünftigen gemeinsamen Kaffeetrinken im Wald konnten 42 Schanzen auf das Fuhrwerk verladen und in "Franzes" Scheune zur Trocknung eingelagert werden. Zusammen mit mehr als 30 weiteren Schanzen, die von einzelnen Mitstreitern bereits vorab aus Obstbaumschnitt und dergleichen gebunden worden waren, dürfte damit der jährliche Bedarf an rund 75 Schanzen erneut gedeckt sein.












