Das ortsbildprägende Anwesen bleibt dem Dorf erhalten
Eine gute Nachrichten gibt es für all jene, denen der Erhalt historischer Bausubstanz wichtig ist: Den langen und intensiven Bemühungen das zumindest in Teilen gut 300 Jahre alte Fachwerkhaus „Gewelersch“ im alten Ortskern von Langenholdinghausen mit neuem Leben zu füllen ist jetzt Erfolg beschieden. Ein junges Paar mit zwei Kindern hat das Haus erworben um es zu erhalten und zu modernisieren.
Dass es ihnen über längere Zeit an Arbeit nicht mangeln wird, dessen sind sich die neuen Eigentümer bewusst. Derzeit wird geplant, welche Baumaßnahmen in welcher Reihenfolge vorzunehmen sind. Angesicht der jetzt gegebenen Zukunftsperspektive für „Gewelersch“ Haus zeigen sich der Siegener Stadtbaurat Michael Stojan, Heimatgebietsleiter Dieter Tröps und Ernst-Otto Ohrndorf vom Arbeitskreis Dorferneuerung und Dorfgeschichte Langenholdinghausen erleichtert. Gemeinsam mit dem Eigentümer des Hauses hatten sie sich für den Erhalt des Hauses eingesetzt und hoffen nun, dass von „Gewelersch“ Haus im Blick auf den Erhalt und die weitere Nutzung ortsbildprägender und charakteristischer Bausubstanz im Dorf ein positives Signal ausgeht. Denn gerade in dieser Fragestehen Dörfer wie Langenholdinghausenvor großen Herausforderungen: Angesichts der aktuellen Bevölkerungsstruktur wird es zukünftig auch in den Ortskernen mit einem bedeutenden Bestand an Fachwerkhäusern vermehrt zu Hausleerständen kommen. Lassen sich für diese Häuser keine Interessenten finden, hätte diese für das Bild und die Identität der Siegerländer Dörfer weitreichende Folgen.


