25 Mädchen und Jungen bauten gemeinsam „Hotels für Insekten“
Im Jahresproramm des Arbeitskreises hat eine „Aktion für Kinder“ mit ökologischen, künstlerischen oder heimatkundlichen Themen ihren festen Platz: „Für Wildbienen und andere Insekten eine passende Unterkunft zu schaffen …“ – dieser Aufgabe widmeten sich am 13. Juli 2019 auf Einladung des Arbeitskreises 25 Mädchen und Jungen in und vor „Gisselersch“-Scheune. Aus abgelagerten Holzblöcken, aus Gitterziegeln, mit Lehmmischungen, Ton und Pflanzenstengeln stellten die Kinder zahlreiche, jeweils in einem Holzrahmen untergebrachte Nisthilfen her.
Die so entstandenen „Wohneinheiten“ wiederum fanden Platz in den „Etagen“ größerer „Insektenhotels“, die ebenso wie die Holzrahmen von den Kindern selbst zusammengebaut wurden. Ob beim Arbeiten mit dem Akkuschrauber, dem Aufbohren und Einsetzen von Pflanzenstengeln, dem Entgraten von Einflugöffnungen oder dem Umgang mit Lehm und Ton – überall bewiesen die jungen Helfer nicht nur viel Geschick, sondern auch Begeisterung und die nötige Ausdauer. Dass die Kinder ihre „Arbeitsstelle“ dabei selbst auswählen und diese auch nach Wunsch wechseln konnten, kam den verschiedenen Begabungen und Interessen, aber auch der tollen Arbeitsatmosphäre sehr zugute. Die für die Insektenhotels notwendigen Baumaterialien waren in den Tagen zuvor beschafft und vorbereitet worden. Bei der Anleitung der jungen Handwerker wurden die Mitglieder des Arbeitskreises von etlichen Eltern und Großeltern der Kinder bestens unterstützt. Um auch das Futterangebot an Blühpflanzen für Schmetterlinge und Insekten zu verbessern, fertigten die Teilnehmer der Aktion unter fachkundiger Anleitung zudem zahlreiche „Samenbomben“ an, die ihre „Wirkung“ an geeigneter Stelle hoffentlich entfalten werden. Ein gemeinsames Kaffeetrinken von Jung und Alt belohnte am Schluss für die erbrachte Mühe zum Erhalt einer intakten Umwelt. Noch mit einer Dacheindeckung und einem Drahtgeflecht zum Schutz der Insekten versehen werden die Hotels demnächst an verschiedenen Orten in Dorfnähe aufgestellt. Dort können die Mädchen und Jungen ihr Werk jederzeit besuchen und den Erfolg ihrer Arbeit beobachten.












































